Und hier der ganze Tag zusammengefasst 🙂
Gestartet sind wir heute um 3 am – also das heißt das war ausgemacht, gekommen ist der Fahrer gegen 3.20 nachdem ich ihn 2x angerufen hatte – er hat im Auto geschlafen weil der Weg so weit und früh. Ah ja. 😉
Also ging es los ca. 2 h Fahrt zu den Chocolate Hills zum Sonnenaufgang. Es war jetzt nicht so deeeeer Sonnenaufgang – aber war schon darauf vorbereitet, hat sich also trotzdem gelohnt. Bis auf 2-3 einheimische Filipinos war hier NIEMAND. 🙂
Dann ging es weiter zum ATV Adventure (separater Post).
Und beim zurückfahren die recht klassischen Route-Punkte zurück. Integriert hatten wir die Pangas Falls – umsteigen auf ein Moped und reingepest (hier ist überall recht viel „road work ongoing“ wie überall auf den Schildern steht.
Hier hätte man auch Schwimmen können usw. Da hilft einem auch jemand – war mir aber nicht danach wenn jemand wartet und so – zu zweit, alleine wie ich dort war – hätte man dort sicherlich 2-3 Stunden verbringen können und wär ziemlich cool!
Oh ja – und das hier war mein Highlight stopp – der Bilar Man-Made Forest HAHA
Wir fahren so durch den Wald. Er stoppt und so Maaaaam, here Forest – picture 😂😂 Das war so herrlich, ich nur so ah yeeess Forest 😉
Aber auch so beim Rumfahren gab es viel zu sehen, Wald, überall am Wegesrand legen die Bewohnen ihren Reis auf die Straße zum trocknen – schon lustig, jeder muss drumrumfahren…
Die Sevilla Hanging Bridge – ganz nice wenn da wenig Menschen sind so wie bei mir, aber klassische „Attraktion“ – im vorbeifahren ok, extra hinfahren braucht’s ned…
Und die Baclayon Church. Darf man auch wieder nicht rein, egal was du sagst, an hast usw. Hier fiel mir auch auf was mir hier fehlt auf Reise – KULTUR – hier gibt’s quasi nichts kulturelles zum anschauen oder mitzuerleben… Da fehlt natürlich mega viel an Beschäftigung und „Erlebnis“ – wie ich finde, das ist alles subjektiv.
Man kann hier auch fast Luxury Resort Urlaub machen 2-3 Touren fahren und hat ne geile Zeit, wer sowas mag. Das Oceanica-Resort wäre hierfür mein Tipp auf Bohol. Der Strand ist mega gepflegt – man kann auch als Day Guest rein, wenn man etwas verzehrt, auch ganz nett für Strand-Menschen (ich war da, hab geschaut, bin gegangen 😉 )
Abends ging es dann zum Loboc River (ca. 1 h rollern) um eine Fireflies SUP-Tour zu machen.
Angekommen, was trinken und erstmal warten – man chillt ja viel irgendwo rum (und man geht hier quasi nichts, immer Roller – absteigen, aufsteigen, fertig 😉 ).
Schwimmweste an, ist Pflicht bei Nacht, hatte der Guide auch, und so gingen wir: ich, der Guide und eine sehr schräge Familie aus Manila, auf die SUPs.
Ein paar Worte zu dieser Familie 😉 Mutter Vater Kind (3 Jahre) und eine Nanny oder sowas. Die hatte ich schon im Restaurant gesehen und sind sehr aufgefallen. Sprechen nur Englisch, das Kind heißt David und ist ultra-verzogen wie wir sagen würden. Die Nanny rennt ständig hinterher, schiebt ihm essen in den Mund und die Eltern sitzen unbeachtet beiderseits daneben… Sehr merkwürdig.
Und so ging es dann auch weiter. Also bitte vorstellen: Kim mit Wasserschuhen, Bikini, Oberteil, weil ja Weste und Mücken usw. und die, geschminkt, Jeans-Short und schiki-Oberteil, DAS KIND und die Handys in der Hand. Warum hebe ich das Kind hervor, wir gehen SUP paddeln, im dunkeln… 2,5 h… okay….
Naja und so ging’s dann auch los – natürlich ist das nix für die, das eine Handy baumelte sogleich im Wasser, hat er dann nochmal rausgereicht. Das andere hing um den Hals (jeder der mich kennt weiß wie ich bin mit Handy’s ;-)) Das Kind sollte sich setzen auf’s Board und zappelte natürlich ohne Ende. Ich war mehr als überrascht das sie irgendwann standen und keiner ins Wasser gefallen ist. und alle Handy’s noch da waren. 😉
Es ging los – mit noch bisschen hell vom Himmel losgepaddelt, Flussabwärts, also ging von selbst, (also bei mir – bei den anderen Typen nicht, keine Ahnung warum die so langsam waren….) und immer wieder in diesen speziellen Bäumen tausende von Glühwürmchen gesehen. Voll spannend. Und krass irgendwie so im Dunklen über nen Fluss zu paddeln 😅
Ein kleines Stück sollten wir Flussaufwärts zurück paddeln dort werden wir dann von einem Jeepney abgeholt. Okay, also eh anstrengend (mein Tag war ja auch ziemlich lang…) paddelte ich also los – bis die anderen auf einmal weg waren… Ich hatte mir aber den Ort gemerkt wo wir „aussteigen“ sollten, allerdings war das auch kurz etwas merkwürdig dann so alleine am Fluss irgendwo rumzustehen. Bis ein – der – Jeepney kam und mich der Junge nur so Frage – where is your guide? Ja das würde ich auch gern wissen. 20 Minuten später wenn’s reicht, kamen die dann man. Das Kind, David, hat geschlafen und mords das Tamtam, wie man das Kind jetzt da runterbringt und was weiß ich. Ob man das braucht… Naja – ist halt keine Einzeltour – aber weder für die noch für mich. Trotzdem NERV. 😉
Hatte mir dann im Restaurant dort noch etwas zu essen vorbestellt – aber zack, wieder frittiert, also nur ein paar Happen und wach zu werden, ein paar Schluck Cola und los ging’s mit dem Roller wieder 1 h zurück. Dort war dann alles dabei. Der Helm passt ja nie (wer länger mit dem gleichen Roller unterwegs ist – nehmt euch einen Helm der PASST, sonst wirst du irre. Meine hat so ins Gnack gedrückt, tat mega weh) Voll der Wind, und ich dachte schon was gleich passiert: REGEN, aber ich hatte den Poncho mit, also okaaaay, aber man sieht halt nix mehr und schleicht so vor sich hin…
Diese gaaaaanz winzigen Diskolichter sind fireflies – selber hinfahren und gucken. 😉
PS Der Ort der Tour ist Fox & The Firefly Cottages – da kann man auch schlafen, sah sehr nett aus – wartet auf mein Fazit von Bohol, da sehr ihr warum ich das schreibe 🙂


