Wow – als ich ja finally gestern doch noch einen recht netten Scooter driver gefunden hatte waren die Ausflugsziele schnell klar, steht in allen Blogs und Reiseführern, von allen Taxis und Guides bestätig, gut Let’s Go.
Aber auf DAS war ich nicht vorbereitet… 😉
Station 1:
“Rice Terrace Tegallalang” – definitiv kein must do. Also ich wüsste nicht warum… Entweder bin ich komisch, oder alles hat sich geändert – oder alle Blogger usw. komisch… ?!?
Das ist eher so ein überteuerter schräger Bali Swing Park, nichts ist grün oder was auch immer da eine Reis Terrasse sein sollte… im entferntesten vll diese “Stufen”…
Da hab ich am Weg auf dem Scooter viel viel mehr Schönes grün und Reisfelder gesehen….
Station 2:
Gunung Kawi Sebatu Temple – endlich mal ein wenig klassisches Asienfeeling.
Station 3:
Tirta Empul Tempel – auch sehr schön, gerade auch eine Zeremonie im Gange. Ich weiß allerdings nicht so ganz genau was und wie – aber zu fotografieren gibt es immer bei sowas 😉
Ach ja – alle anderen machen als Event und Fotomotiv “Purification” – also in eine Art Wasserbecken mit einem Sarong und unter einen Wasserstrahl stellen. Das hat nichts mit “beten” oder “tradition” zu tun, Hauptsache das Foto stimmt – nein danke.
Station 4:
Coffee Plantation 😉
Das war ganz interessant wie Balinesische Häuser aufgebaut sind. Häuser ist gut – das sind quasi Areale. Mehrere Gebäude in bestimmten Himmelsrichtungen für unterschiedliche Zwecke.
Wasserfall-Stationen:
Wasserfall oder -Fälle, die fasse ich jetzt direkt mal zusammen:
- Tegenungan (der mit dem Beach Club)
- Taman Sari
- Tibumana
Der eine – wow das gleicht eher einem Freizeitpark oder sowas.
Ultra laute Musik aus dem Beachclub – ja Beach Club (!!) – mitten im Wald am Wasserfall, mit Pool usw. Alles extra zahlen – ich durfte nicht mal wirklich gern rein weil ich eine Wasserflasche am Rucksack hatte. Ah ja Rucksack – alleine deswegen wahrscheinlich weil hier ja alle nur dünne schöne Instagram Menschen mit Täschchen rumlaufen 🤔
“Backpacker” sind hier wohl echt nur noch die die eine Rucksack halt als Reisetasche nutzen. Also ich bin auch keiner, don’t get me wrong, aber irgendwie ist hier nur noch Instagram-durch’s-Handy-Lifestyle…
Habe mich im letzten Tempel auch mit einem Paar aus Südafrika unterhalten – die waren auch maßlos irritiert, vor allem vom Einlass Stempel. Herrlich… 😉
Abschlussstation:
Zum Abschluss dann noch der Goa Gajah-Tempel, ich war schon auf’s wildeste vorbereitet, hab bissl viel Sonne im Gesicht gehabt und war einfach 17 Uhr oder so… also gut, ein weiteres mal – wie für alles – Eintritt zahlen, rein.
Da schau an – kaum Menschen, ein Guide der mir History erklären will, für Geld Natürlich – na klar, nehmen wir auch noch mit. Gut, mein Driver ist halt wirklich nur Driver. Also machen, war auch richtig so, spannend – Bali-Hindu ist ganz anders als Indien Hindu, die Inder haben wohl die Religion nach Bali gebracht. Davor gab es eher so etwas wie „Animismus“, also dem Glauben an die Seelen aller Dinge in der Natur. Aus diesem Grund gehen die Menschen in der balinesischen Kultur sehr vorsichtig und respektvoll mit der Natur um, denn alles hat eine Gottheit, die in ihm lebt.
Aber weiter in der Tour: Der History Guide meinte da unten irgendwo ist ein Fluss mit Wasserfall wo eigentlich kaum jemand hingeht außer morgens ein paar Betende. Also ich – ratet – ab nach unten 😉 das war nach so einem Tag wie eine Offenbarung: Nämlich niemand! Fluss / Flussbett / Wasserfall -> also ab in den Bikini und rein (in diese anderen Sammelbecken hat mich ja gar nicht reingezogen, auch wegen der Sachen im Rucksack usw…)
Finally ein guter Abschluss des Tages.
Essen suchen fand ich allerdings abermals schwierig hier. Reservation? öhm nö. Naja schnell eine Kleinigkeit gegessen und noch in eine Bar, ein Drink mit Rock-Live-Musik 🙂


